Produktinformation- der Infodschungel

Kapitel 6

Ich genoss meine Schwangerschaft eigentlich.
Eigentlich, denn ich litt an Sodbrennen, Müdigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Rückenschmerzen und noch anderen Wehwehchen.
In der Schwangerschaftsmitte kam zu meinem Unmut auch noch Schwangerschaftsdiabetes hinzu.

Da ich aber eine sehr große Abneigung gegen Spritzen und Nadeln habe, hielt ich mich strikt an den mir vorgegebenen Ernährungsplan, da ich unnötige Injektionen mit Insulin vermeiden wollte.
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist ja eigentlich sehr wünschenswert, und die Situation half mir auch nicht über den Maßen zuzunehmen.

Tja, und da ist das Thema BIO dann eigentlich automatisch der nächste Schritt gewesen.
Nur ist BIO nicht gleich BIO!

Also wieder, informieren, recherchieren, auswerten…
Das bedeutet wieder Zeit, Arbeit und Willen investieren.
Aber in der Schwangerschaft hat man ja die Zeit dazu! 😉

Wieder ein bisschen gescheiter, wagte ich es den nächsten Schritt zu gehen.

Kein Weizen, auf versteckte Kohlenhydrate achten, keine Gifte, regional, saisonal, biologisch…

Ich gehe nach wie vor zum Supermarkt. Nur hat sich mein Einkaufsverhalten drastisch verändert. Ich verzichte auf Vieles. Aber es schmerzt mich nicht.

Semmeln zum Beispiel. Die gibt es bei uns einfach nicht mehr. Stattdessen kaufen wir phänomenales, selbstgebackenes Bauernbrot einmal die Woche bei einer Nachbarin. Eier bekommen wir meistens alle paar Wochen von der Oma meines Mannes. Bei den Lebensmitteln vom Supermarkt achte ich auf die Herkunft.

Mein heuriges Gartenprojekt werden zwei Hochbeete sein, um einen Teil, und ich hoffe einen großen Teil, unseres Bedarfs zu decken. Einen Teil der Samen dafür hab ich schon mal zum Vorziehen vorbereitet und freu mich schon riesig auf das Ergebnis!

Wie steht ihr zum Thema BIO? Wo kauft ihr eure Lebensmittel? Oder seid ihr schon Selbstversorger?