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Wenige Ministerinnen

Viele Pionierinnenleistungen liegen schon lange zurück. Das Wahlrecht für Frauen konnte erst 1918 erkämpft werden, bis es zur Ernennung der ersten Bundesministerin (Grete Rehor, ÖVP) kam, dauerte es noch fast 50 Jahre. 1996 gab es mit Waltraud Klasnic (ÖVP) Österreichs erste Landeshauptfrau. Doch ein gutes Vorbild gibt die Politik auch heute oft nicht ab. Weder Bundespräsidentschaft noch Kanzlerschaft waren jemals in Frauenhand.

Unter den Mitgliedern der Bundesregierung gibt es nach dem Tod von Frauen- und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) nur zwei Frauen. Am Dienstag wurde Pamela Rendi-Wagner, bisher Sektionschefin im Gesundheitsministerium, als Oberhausers Nachfolgerin bestätigt. Auch wenn damit eine dritte Frau in die Regierung einzieht, ist nur jedes fünfte Regierungsmitglied weiblich. Dazu kommt noch Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ).